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NASA testet Mondanzüge für Artemis-Missionen in Unterwasserumgebung

Die NASA entwickelt derzeit Trainingsprogramme für Artemis-Astronauten, von denen einige während der geplanten Artemis IV-Mission den Mond betreten könnten. Als Teil dieser Vorbereitungen haben zwei Wissenschaftler der Raumfahrtbehörde spezielle Mondanzüge getragen und Tests in der Unterwasser-Trainingsanlage der NASA durchgeführt.

Geologische Übungen unter mondähnlichen Bedingungen

Die Fotos zeigen zwei NASA-Explorationsgeologen und Artemis-Wissenschaftsoffiziere bei der Verwendung geologischer Werkzeuge, wie sie Astronauten bei der Erforschung des Mondes einsetzen könnten. Laut einer NASA-Mitteilung setzten die Wissenschaftler auch eine simulierte Mondnutzlast unter Bedingungen mit flachem Lichteinfall ein. Die NASA plant, Astronauten zum lunaren Südpol zu schicken, wo viele Gebiete in permanentem Schatten liegen. Daher müssen zukünftige Mondforscher möglicherweise in nahezu völliger Dunkelheit operieren.

Neutrale Auftriebslabor-Simulationen

Für diesen speziellen Teil der Artemis-Trainingsentwicklung setzte die NASA zwei Wissenschaftler in ihr Neutral Buoyancy Laboratory (NBL) ein, einem 12 Meter tiefen Pool im Johnson Space Center in Houston. Es handelte sich laut NASA um das erste Mal, dass zwei Geologen gleichzeitig für lunares Geologietraining im NBL ausgerüstet wurden. Ein Teil des Unterwasserlabors wurde mit Bodenmaterial und Gesteinen ausgestattet, die die Mondoberfläche simulieren. Der Auftrieb im Pool kann manipuliert werden, um verschiedene Schwerkraftniveaus zu simulieren.

Die NASA bereitet sich auf die Rückkehr von Menschen zum Mond vor, nachdem seit 1972 kein Mensch mehr unseren natürlichen Satelliten betreten hat. Während die Raumfahrtbehörde noch technische Herausforderungen bei der Entwicklung und Auswahl eines Mondlanders bewältigen muss, schreitet die Entwicklung der Trainingsprogramme für die zukünftigen Mondforscher voran.