Astronomische Ereignisse im November 2026: Meteorströme, Planetenkonstellationen und Supermond

Der November 2026 bietet mehrere bemerkenswerte Himmelsphänomene für Beobachter. Dazu gehören Meteorströme, eine enge Begegnung von Mars und Jupiter sowie ein Supermond.

Meteorströme: Tauriden und Leoniden

Zu Beginn des Monats sind die Südlichen Tauriden aktiv, deren Maximum um den 5. November erwartet wird. Die Nördlichen Tauriden folgen etwa eine Woche später um den 12. November. Beide Ströme scheinen aus dem Sternbild Stier zu kommen. Pro Stunde sind unter optimalen Bedingungen etwa fünf Meteore zu sehen, wobei gelegentlich besonders helle Feuerkugeln auftreten können.

Die Leoniden erreichen ihr Maximum in den frühen Morgenstunden des 17. und 18. November. Nach Monduntergang sind unter idealen Voraussetzungen bis zu 15 Meteore pro Stunde sichtbar. Für beste Beobachtungsergebnisse empfiehlt sich ein dunkler Standort mit freier Sicht auf den Himmel.

Planetenkonstellation und Voyager-Jubiläum

Am 15. und 16. November stehen Mars und Jupiter in einer auffälligen Konstellation. Vor Sonnenaufgang sind sie im Südosten zu sehen, nur etwa 1,2 Grad voneinander entfernt – das entspricht etwas mehr als dem doppelten scheinbaren Durchmesser des Vollmonds. Jupiter erscheint dabei deutlich heller als der rötliche Mars.

Am 17. November erreicht die Raumsonde Voyager 1 einen historischen Meilenstein: Sie ist dann einen Lichttag von der Erde entfernt. Ein Funksignal benötigt 24 Stunden, um die Sonde zu erreichen, und weitere 24 Stunden für die Antwort. Voyager 1 befindet sich in Richtung des Sternbilds Schlangenträger.

Die NASA lädt an diesem Tag zur Teilnahme an der „Shine Bright for Voyager’s Light-Day“-Aktion ein, um das Ereignis zu würdigen.

Supermond-Serie beginnt

Am 24. November ist der erste von drei aufeinanderfolgenden Supermonden zu sehen. Durch die elliptische Umlaufbahn des Mondes erscheint dieser bei Erdnähe etwas größer und heller als gewöhnlich. Der Effekt ist allerdings subtil. Die Serie setzt sich im Dezember 2026 und Januar 2027 fort.

Der Mond geht um die Zeit des Sonnenuntergangs im Osten auf. Die scheinbare Vergrößerung nahe dem Horizont ist ein optischer Effekt, der bei jedem Vollmond auftritt.