NASA und Energieministerium beschleunigen Entwicklung nuklearer Raumfahrttechnologien

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Die NASA und das US-Energieministerium (DOE) haben eine neue Partnerschaft zur Entwicklung nuklearer Antriebs- und Energiesysteme für die Raumfahrt vereinbart. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 8. Oktober 2026 während des Golden Age Summit in Washington unterzeichnet.

Rahmen für nukleare Raumfahrttechnologien

Die Vereinbarung mit dem Titel „Beschleunigung der amerikanischen Führung in nuklearer Raumfahrtenergie und -antrieb“ sieht eine umfassende Zusammenarbeit beider Behörden vor. Der Kooperationsrahmen erstreckt sich von der Grundlagenforschung und Brennstoffproduktion über Tests bis hin zur Integration in Raumfahrzeuge und Betrieb. Sicherheit steht dabei an erster Stelle.

NASA-Administrator Jared Isaacman betonte, dass nukleare Technologien längere Missionen und leistungsfähigere Raumfahrzeuge ermöglichen werden. Das Energieministerium unter Chris Wright sieht in der Partnerschaft einen Beitrag zur amerikanischen Führungsrolle in der Raumfahrt.

Konkrete Projekte und Zeitplan

Bis 2030 soll ein einsatzbereiter Kernreaktor für den Mondbetrieb entwickelt werden, wie es eine präsidiale Anordnung aus dem Jahr 2025 vorsieht. Erste Meilensteine sind der Start des Space Reactor-1 Freedom im Jahr 2028 und der Lunar Reactor-1 für die zukünftige Mondbasis.

Neben Fissionssystemen setzt die NASA weiterhin auf radioisotopengestützte Energiequellen. Die Dragonfly-Mission zu Saturns Mond Titan (Start 2028) wird mit einem radioisotopengestützten Thermogenerator und Heizeinheiten ausgestattet sein. Auch die ESA-Marsmission Rosalind Franklin erhält Unterstützung durch 24 Heizeinheiten für den Betrieb unter Marsbedingungen.