Bild: NASA
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World Space Week 2026 thematisiert die „Rocket Revolution“

Vom 4. bis 10. Oktober 2026 findet die World Space Week statt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Rocket Revolution“ steht. Die von den Vereinten Nationen ausgerufene Veranstaltung wird in über 100 Ländern mit tausenden Aktivitäten begangen.

Globales Programm mit Schwerpunkt auf Raketentechnik

Die World Space Week Association koordiniert die weltweiten Aktivitäten. Präsident Dennis Stone betont, dass das Thema die gestiegene Zugänglichkeit des Weltraums durch sinkende Startkosten und technologische Fortschritte in der Raketentechnik widerspiegelt. Ziel sei es, das öffentliche Interesse an Raumfahrt und MINT-Fächern zu fördern.

Zu den geplanten Veranstaltungen gehören:

  • Eine gemeinsame Ausstellung der ESA und The Pokémon Company International in europäischen Museen, die Raumfahrtwissenschaft mit Pokémon-Inhalten verbindet
  • Die Online-Premiere der BBC-Serie „Space Renaissance“
  • Eine Fachausstellung im NASA Kennedy Space Center Visitor Complex mit Fokus auf das Space-Shuttle-Programm
  • Modellraketenstarts von Schülern und Raketenclubs weltweit, in den USA mit Vulcan-Modellen von United Launch Alliance und Estes
  • Großangelegte nationale Veranstaltungen in Saudi-Arabien und Pakistan unter Beteiligung tausender Schulen

Organisatorischer Rahmen und Beteiligte

Die World Space Week gilt als größte regelmäßige Raumfahrtveranstaltung weltweit. Im Jahr 2025 wurden etwa 50.000 Events in 102 Ländern gemeldet. Die Aktivitäten werden von Raumfahrtagenturen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Vereinen organisiert.

John Elbon, ehemaliger Interim-CEO von United Launch Alliance, fungiert 2026 als Ehrenvorsitzender. Für 2027 ist Tory Bruno von Blue Origin National Security als Ehrenvorsitzender vorgesehen, mit dem Thema „To the Moon“.

Die World Space Week Association wurde 1982 gegründet und zählt zu den ältesten Raumfahrt-Organisationen. Sie verfügt über Beobachterstatus beim UN-Komitee für die friedliche Nutzung des Weltraums. Finanziert wird sie durch Sponsoren aus der Raumfahrtindustrie.