Die Japan Meteorological Agency (JMA) hat den operativen Einsatz von Daten des AMSR3-Sensors begonnen. Das Instrument ist Teil des Satelliten „IBUKI GW“ (GOSAT-GW), der von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) betrieben wird. Die Nutzung der AMSR3-Daten markiert einen wichtigen Schritt in der Verbesserung der Wettervorhersage und Klimaüberwachung in Japan.
AMSR3: Ein neues Instrument für präzise Messungen
AMSR3 (Advanced Microwave Scanning Radiometer 3) ist ein passives Mikrowellenradiometer, das die Emissionen von der Erdoberfläche und der Atmosphäre misst. Es liefert Daten über verschiedene Parameter wie Bodenfeuchtigkeit, Meeresoberflächentemperaturen und Niederschlagsraten. Diese Informationen sind entscheidend für die Verbesserung von Wettermodellen und die Überwachung von Klimaveränderungen.
Der Sensor ist der Nachfolger des AMSR2, der bereits auf dem Satelliten „Shizuku“ (GCOM-W) im Einsatz ist. AMSR3 bietet eine höhere räumliche Auflösung und eine verbesserte Genauigkeit, was die Qualität der gesammelten Daten weiter erhöht.
Operative Nutzung durch die JMA
Die Japan Meteorological Agency hat die AMSR3-Daten in ihr operatives System integriert. Dies ermöglicht es der Behörde, präzisere Wettervorhersagen zu erstellen und extreme Wetterereignisse besser zu überwachen. Die Daten werden auch für die Klimaforschung verwendet, um langfristige Trends und Veränderungen zu analysieren.
Die operative Nutzung von AMSR3-Daten ist ein wichtiger Meilenstein für die JMA und unterstreicht die Bedeutung von Satellitentechnologie für die Meteorologie. Die Zusammenarbeit zwischen JAXA und JMA zeigt, wie Raumfahrttechnologie direkt zur Verbesserung von Dienstleistungen für die Öffentlichkeit beitragen kann.
- Quelle: JAXA Pressemitteilung