Bild: NASA
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NASA erweitert Deep Space Network mit neuer Antenne in Kalifornien

Das Deep Space Network (DSN) der NASA hat eine neue 34-Meter-Antenne am Standort Goldstone in Kalifornien in Betrieb genommen. Die Anlage mit der Bezeichnung Deep Space Station 23 (DSS-23) ist Teil des Aperture Enhancement Projects zur Modernisierung des weltweiten Kommunikationsnetzwerks für Raumfahrtmissionen.

Technische Details und Einsatz

Die DSS-23-Antenne wurde nach einer Testphase zwischen Mai und Juli 2026 am 3. August offiziell in Betrieb genommen. Seitdem unterstützt sie Missionen wie den Mars Reconnaissance Orbiter, die Raumsonde Psyche, Juno und Voyager 1. Die Antenne arbeitet mit einem multifrequenten Beam-Waveguide-Design, das Signale in einen klimatisierten unterirdischen Raum leitet. Dies ermöglicht einfachere Wartung und spätere Upgrades.

Der Bau der 133 Tonnen schweren Antenne begann im Februar 2020. Im Dezember 2024 wurde das Metallreflektorgerüst auf dem Sockel montiert, anschließend folgten die Reflektorpaneele und Kalibrierungsarbeiten. Die Antenne ist die fünfte ihrer Art am Goldstone-Komplex, wo bereits drei weitere 34-Meter-Antennen und eine 70-Meter-Antenne im Einsatz sind.

Zukunftspläne für das Deep Space Network

Mit der Inbetriebnahme von DSS-23 sind nun fünf von sechs geplanten neuen Antennen des Aperture Enhancement Projects aktiv. Die letzte Antenne (DSS-33) soll 2029 in Canberra, Australien, fertiggestellt werden. Dann wird das Netzwerk über 13 moderne 34-Meter-Antennen verfügen.

Die neuen Antennen können zusammengeschaltet werden, um die älteren 70-Meter-Antennen zu unterstützen, deren Wartung zunehmend aufwändiger wird. Das DSN wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) für NASA’s SCaN-Programm betrieben und unterstützt über 100 Missionen, darunter Artemis-Mondmissionen und die Internationale Raumstation.