Aspect Aerospace entwickelt skalierbare Einplatinen-Satelliten

Das Unternehmen Aspect Aerospace arbeitet an einer neuen Generation von Satelliten auf Einplatinen-Basis. Das System mit der Bezeichnung „Constellation in a Box“ soll skalierbare Konstellationen ermöglichen und die Technologieentwicklung beschleunigen.

Flexible Plattform für verschiedene Missionen

Die Einplatinen-Satelliten sind für die Serienfertigung konzipiert, um Kosten zu reduzieren und schnelle Softwaretests zu ermöglichen. Die Architektur unterstützt verschiedene Konfigurationen, darunter Mesh-Netzwerke, Partikelkartierung und Manövrierfähigkeit im Orbit. Die Plattform eignet sich für Missionen mit kurzen Vorlaufzeiten oder experimentellen Charakter.

Für Erdbeobachtungsaufgaben integriert das System präzise Lageregelung und kompakte Optik auf Wafer-Level. Es erreicht eine Auflösung von 10 Metern pro Pixel und unterstützt 3D-Stereooptik, häufige Wiederholungsaufnahmen sowie Bildstapelung für höhere Auflösung. Mehrere Satelliten können Daten fusionieren, um die Beobachtungsqualität zu verbessern.

Technologieerprobung im Orbit

Die Plattform ermöglicht den Einsatz von Tochterkarten für Komponententests unter Weltraumbedingungen. Dies dient der Erhöhung des Technologiereifegrads (TRL). Nach Unternehmensangaben lassen sich mit dem Konzept monatlich bis zu 73.000 Betriebsstunden für parallele Experimente in einer Satellitenkonstellation realisieren.

Die vielseitige Basisplattform kann für Softwaretests, Netzwerkbildung, Partikelkartierung, Erdbeobachtung, 3D-Bildgebung und Technologiedemonstrationen angepasst werden. Aspect Aerospace zielt damit auf kommerzielle, wissenschaftliche und experimentelle Anwendungen ab.