Firefly Aerospace verlängert Mehrfachstart-Vertrag mit Lockheed Martin bis 2031

Firefly Aerospace hat eine Vertragsverlängerung mit Lockheed Martin bekannt gegeben. Das Unternehmen wird bis 2031 bis zu 25 Starts mit der Alpha Block II-Rakete durchführen. Die Vereinbarung wurde um zwei Jahre verlängert.

Technische Weiterentwicklung der Alpha-Rakete

Die Alpha Block II-Konfiguration soll die Produktionsrate, Zuverlässigkeit und Flexibilität der Rakete erhöhen. Laut Firefly-CEO Jason Kim ermöglicht das Upgrade eine schnellere Bereitstellung von Startkapazitäten. Die Rakete ist für Nutzlasten bis 1.000 kg ausgelegt und soll staatliche wie kommerzielle Missionen unterstützen.

Zu den geplanten Einsätzen gehören hyperschnelle Tests, taktisch flexible Raumfahrtmissionen und Satellitenstarts für internationale Kunden. Die Block II-Version erweitert zudem die mobilen Startmöglichkeiten der Rakete.

Maritime Startplattform in Entwicklung

Firefly arbeitet gemeinsam mit Lockheed Martin und Seagate Space an seegestützten Startlösungen. Dabei kommt die Gateway-Plattform von Seagate zum Einsatz. Die Kombination aus mobiler Starteinrichtung und der Alpha-Rakete soll flexible Startmöglichkeiten von verschiedenen Standorten aus ermöglichen.

Das Projekt zielt darauf ab, militärische Anforderungen an schnelle und ortsunabhängige Starts zu erfüllen. Aktuell werden Konzepte für Missionen und Demonstrationsflüge entwickelt.

Firefly Aerospace mit Hauptsitz in Texas ist seit 2017 im Bereich kleiner und mittlerer Trägerraketen tätig. Das Unternehmen verfügt über eigene Entwicklungs- und Testeinrichtungen.

  • Quelle: Firefly Aerospace Pressemitteilung vom 11. August 2026