Am 6. August hat Rocket Lab erfolgreich einen japanischen Radarsatelliten ins All gebracht. Der Start erfolgte vom Launch Complex 1 in Neuseeland um 5:18 Uhr Eastern Time. Es war der erste Start des Unternehmens seit Ende Juni.
Technische Details der Mission
Die Electron-Rakete transportierte den Satelliten QPS-SAR-13 in eine geplante Umlaufbahn. Die Trennung von der Oberstufe erfolgte nach etwa 50 Minuten Flugzeit. Der Satellit befindet sich nun in einer kreisförmigen Umlaufbahn in 575 Kilometern Höhe mit einer Neigung von 42 Grad.
Ursprünglich war der Start bereits für den 30. Juni geplant. Die Mission wurde jedoch unmittelbar nach der Zündung der Triebwerke der ersten Stufe abgebrochen. Rocket Lab gab keine näheren Informationen zu den Gründen für den Abbruch oder die anschließende Verzögerung bekannt.
Hintergrund zum Kunden und weiteren Plänen
Auftraggeber der Mission ist das japanische Institut iQPS (Institute for Q-shu Pioneers of Space). Das Unternehmen entwickelt ein Netzwerk von Radarsatelliten. Es war bereits der achte Start eines iQPS-Satelliten mit einer Electron-Rakete. Verträge für zehn weitere Starts bestehen bereits, darunter drei zusätzliche Missionen, die Ende Juli vereinbart wurden.
Für Rocket Lab war es der 13. Electron-Start in diesem Jahr, inklusive drei suborbitaler HASTE-Missionen. Der nächste Start für iQPS ist frühestens Ende August vom selben Startkomplex in Neuseeland geplant.
- Quelle: SpaceNews